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Burg Klötze
Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Klötze war eine Wasserburg im Ort Klötze in Sachsen-Anhalt. Sie lag im Urstromtal der Purnitz und wurde von einer Siedlung durch einen Sumpfgürtel getrennt. Die Anlage diente der Kontrolle einer wichtigen Handelsstraße zwischen Wittingen und Gardelegen, die durch unpassierbare Gebiete führte. Die Burg war seit dem 12. Jahrhundert ein Streitobjekt verschiedener Adelsfamilien. Sie gehörte ab 1144 zum Lehen Hermann von Stades und wurde später Teil der brandenburgischen Altmark, des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg und des Königreichs Hannover. 1815 gelangte sie an Preußen. Die Herrschaft wechselte häufig, und die Familie von Alvensleben hielt den Besitz bis ins 15. Jahrhundert. Die Burganlage war vierflügelig und fast quadratisch, mit einer Burgkapelle und einem runden Bergfried. Sie war teilweise in Fachwerk gebaut und durch Erkerbauten geschmückt. Ein Torturm schützte die Zugbrücke. Die Anlage wurde 1804 zerstört und 1828 vollständig abgetragen. Heute sind keine Spuren mehr vorhanden, doch ihr Aussehen ist durch einen Stich von Matthäus Merian dokumentiert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Klötze
- Erbaut
- 1144
In der Nähe
- Klötze145 m
- Verwaltungsgemeinschaft Südliche Altmark1.1 km
- Tangeln4.4 km
- Eisernes Kreuz4.4 km
- Bandau6.0 km
- Wenze7.0 km
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