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Horní Suchá
Gemeinde in Tschechien
Horní Suchá ist eine Gemeinde im Okres Karviná, im nördlichen Teil der Tschechischen Republik. Sie liegt im Gebiet des ehemaligen Teschener Schlesiens und war bis 1920 Teil der Tschechoslowakei. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf durch die Gründung von Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben. 1832 wurde eine Zuckerfabrik gebaut, und 1835 die katholische Kirche. Die Eisenbahn wurde 1907 eingeweiht, was die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes steigerte. Die Gemeinde ist bekannt für ihre historischen Bauten wie die katholische Kirche aus dem Jahr 1835 und die ehemalige Zuckerfabrik mit ihren Mühlwerksteinen. Zudem gibt es eine Statue des Hl. Johannes von Nepomuk und ein Gedenkstein für die Opfer der beiden Weltkriege. Das Kulturhaus Applaus, ehemals das Kulturhaus der Grube Franz, ist ein weiteres Wahrzeichen. Die polnische Minderheit, die 23,2 % der Bevölkerung ausmacht, prägt das kulturelle Leben der Gemeinde. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter das Zentrum mit Schule, Kirche und Amt. Die Grube Franz war der wichtigste Arbeitgeber, bis sie 1999 geschlossen wurde. Heute sind Unternehmen wie Befra und IVECO ansässig. Sportlich ist Horní Suchá durch den Verein „Tělovýchovná jednota Dolu František“ und den Schwimmer Ondřej Broda bekannt. Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer bergbauorientierten Region zu einem industriellen Zentrum entwickelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Karviná
- Seehöhe
- 280 m
- Website
- http://www.hornisucha.cz/
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