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Burg Vehlefanz
Burg in Deutschland
Die Burg Vehlefanz ist eine Ruine einer Wasserburg im Ortsteil Vehlefanz der Gemeinde Oberkrämer im Landkreis Oberhavel. Sie liegt etwa 15 Kilometer nordwestlich von Berlin. Die Anlage war ursprünglich eine Turmhügelburg mit einem über 7 Meter hohen Turmhügel, einem Bodendurchmesser von 62 Metern und einem Plateaudurchmesser von 39 Metern. Der Burggraben wurde 1897 fast vollständig zugeschüttet. Heute bleibt nur die Ruine eines Turmes und ein kleiner Mauerabschnitt aus dem 14. Jahrhundert erhalten. Die Burg war im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und vermutlich Sitz des Ritters Buchard von Vehlefanz. Später wurde eine neue Wasserburg errichtet, die 1786 durch ein neues Amtshaus ersetzt wurde. Das Amtshaus diente 1812 kurzfristig als Hauptquartier Napoleons. Die Anlage hat eine besondere historische Bedeutung, da sie Zeugnis der Entwicklung von einer Turmhügelburg zur Wasserburg gibt. Besucher können die Ruine des Turmes und das umliegende Gelände erkunden. Der Bosselberg, ein künstlich aufgeschütteter Berg südlich des Dorfes, ist ein weiterer sehenswerter Ort. Ausblick auf die Umgebung und die historischen Reste der Burg ermöglichen Einblicke in die vergangene Geschichte der Region. Die Anlage ist Teil der Landschaft und bietet eine gute Verbindung zur regionalen Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Vehlefanz
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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