📷 Bild: Wikimedia Commons
Gipsformerei
Seit 1819 erstellt die Gipsformerei Gips-Abgüsse wichtiger Bildwerke aus Berliner Museen und anderer Sammlungen.
Die Gipsformerei in Berlin ist eine von den Staatlichen Museen zu Berlin betriebene Einrichtung, die seit 1819 Gips-Abgüsse von Bildwerken aus verschiedenen Museen und Sammlungen produziert. Sie ist die älteste Einrichtung der Staatlichen Museen und wurde von König Friedrich Wilhelm III. gegründet. Das Hauptgebäude der Gipsformerei liegt in Charlottenburg an der Ecke Sophie-Charlotten-Straße / Spandauer Damm. Hier sind die Formen, die Werkstätten und Malerateliers untergebracht. Die Sammlung der Gipsformerei umfasst über 7.000 Modelle und ist die weltweit größte Einrichtung ihrer Art. Zu den bedeutendsten Werken zählen die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, der 42 Meter hohe Mark-Aurel-Säule aus Rom und ein ägyptischer Skarabäus in Fingernagelgröße. Viele Stücke sind die einzigen Überreste zerstörter Originalwerke und haben sowohl kunsthistorische als auch kulturelle Bedeutung. Im Verkaufsraum können Skulpturen ausgestellt und gekauft werden. Die größere Auswahl ist in 14 Bestandskatalogen enthalten. Eine umfassende Besichtigung der Werkstätten und der Herstellung ist nur bei einer Führung zweimal im Monat möglich. Die Fertigung erfolgt mit traditionellen Methoden und modernen Techniken wie 3D-Scanverfahren. Die Abgüsse werden aus Alabaster-Gips hergestellt und nachbearbeitet, um Replikate der Originalwerke zu schaffen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Manufaktur
- Ort
- Berlin
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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