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Kloster Marienfeld
Zisterzienserinnenabtei bei Maria Roggendorf, Marktgemeinde Wullersdorf im Weinviertel, Niederösterreich
Kloster Marienfeld ist eine Zisterzienserinnenabtei der Mehrerauer Kongregation, gelegen auf einer Anhöhe südwestlich von Maria Roggendorf in der Marktgemeinde Wullersdorf in Niederösterreich. Es wurde 1974 gegründet und 1982 zur Abtei erhoben. Das Kloster steht auf einem vier Hektar großen Areal, das ursprünglich von Stift Melk zur Verfügung gestellt wurde. Die Architektur umschließt einen Innenhof und besteht aus mehreren Bauten, darunter die Klosterkirche und verschiedene Anbauten. Die Gründung des Klosters wurde durch den damaligen Wallfahrtsdirektor Hans Hermann Kardinal Groër initiiert, der später auch Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen sich selbst bekam. Das Kloster wurde 1982 als abhängiges Priorat gegründet und 1991 zur selbständigen Einheit. Die Abtei zählt heute sechzehn Schwestern, die in verschiedenen Bereichen tätig sind, darunter in der Gästebetreuung, dem Anbau von Gemüse und Obst sowie in Werkstätten. Die Äbtissin wurde 2023 auf Sr. Maria Immaculata Maierhofer gewählt. Das Kloster umfasst einen Innenhof mit Kreuzgarten, westlich und östlich angeordnete Flügelbauten sowie einen dreiteiligen Anbau mit Refektorium, Bibliothek und Gemeinschaftsräumen. Die Schwestern betreiben eine Paramentenwerkstätte und arbeiten in verschiedenen kirchlichen Einrichtungen. Das Wappen des Klosters verbindet Elemente aus dem Mutterkloster Mariastern-Gwiggen und dem Ort Maria Roggendorf. Vor dem Kloster befindet sich das Grab des Gründers.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Wullersdorf
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