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Slezské Rudoltice
Gemeinde in Tschechien; sie entstand 1947 durch Zusammenschluss von Městys Rudoltice (Markt Roßwald) und Ves Rudoltice (Dorf Roßwald)
Slezské Rudoltice liegt im Okres Bruntál, neun Kilometer südwestlich von Osoblaha an der Grenze zu Polen. Die Gemeinde entstand 1947 aus der Verschmelzung von Městys Rudoltice und Ves Rudoltice. Sie befindet sich in den Ostsudeten, im Zlatohorská vrchovina-Bergland, umgeben von Orten wie Dolní Povelice, Bohušov und Liptaň. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Roßwald wurde von Deutschen besiedelt und gehörte zu den bischöflichen Besitzungen. Das Schloss wurde um 1500 errichtet und 1548–1565 zu einem Renaissance-Schloss umbaut. Unter Albert Joseph von Hoditz wurde es zur Barockresidenz umgebaut und als „Schlesisches Versailles“ bekannt. Das Schloss beherbergte ein Theater und war Besuchsort für Persönlichkeiten wie Voltaire und Friedrich II. In der Gemeinde gibt es mehrere Ortsteile, darunter Amalín, Koberno und Víno. Die Sehenswürdigkeiten umfassen das Schloss Slezské Rudoltice, die Marienfigur vor dem Schloss sowie die St.-Katharinen-Kirche. Die Schmalspurbahn verbindet die Gemeinde mit Röwersdorf–Hotzenplotz. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Bergland und angrenzende Dörfer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Bruntál
- Erbaut
- 1947
- Seehöhe
- 275 m
In der Nähe
- zámek Slezské Rudoltice596 m
- Schlosstheater Slezské Rudoltice606 m
- Amalín1.5 km
- Mährisch-Pilgersdorf2.7 km
- Koberno2.2 km
- Dolní Povelice3.0 km
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