Schloss Babelsberg

📷 Bild: Wikimedia Commons

Bezirk Potsdam

Schloss Babelsberg

Schloss in Potsdam, ehemalige Sommerresidenz Kaiser Wilhelms I. und seiner Gemahlin Augusta

Schloss Babelsberg liegt im Park Babelsberg im Potsdamer Stadtbezirk Babelsberg. Es wurde ab 1834 im Tudorstil errichtet und war der Sommersitz des deutschen Kaisers Wilhelm I. Die Residenz entstand in zwei Phasen: zunächst der östliche Bereich mit Zimmern für Wilhelm und seine Gemahlin Augusta, gefolgt von dem westlichen Komplex mit Festsälen und Räumen für die Kinder des Prinzenpaares. Das Schloss war Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse, darunter der Besuch der britischen Königin Victoria 1858 und die Unterzeichnung des Sozialistengesetzes 1878. Nach dem Tod Wilhelms I. 1888 verlor das Schloss seine politische Bedeutung. Es wurde ab 1927 bis 1945 als Museum betrieben und später von der Hochschule für Filmkunst genutzt. 1990 wurde es als Teil der Berlin-Potsdamer Residenzlandschaft in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die Fassaden und Terrassen wurden 2013–2016 saniert, und seit 2019 werden die Innenräume instand gesetzt, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Residenz bietet einen weiten Ausblick auf die Potsdamer Seenlandschaft und ist in die Sichtachsen der umliegenden Schlossparkanlagen eingebunden. Die Fassade besteht größtenteils aus Ziegelsteinen, die durch Kalkfarbenanstrich ein einheitliches Erscheinungsbild erhalten. Die Räume sind mit historischen Elementen und einer architektonischen Gestaltung aus dem 19. Jahrhundert versehen. Die Umgebung umfasst den Park Babelsberg sowie die nahegelegenen Schlossanlagen wie das Marmorpalais und das Belvedere.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Babelsberg
Erbaut
1835
Baustil
Neogotik
Architekt
Karl Friedrich Schinkel
Denkmalstatus
Baudenkmal

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