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Kvilda
Gemeinde in Tschechien
Kvilda ist eine Gemeinde im Okres Prachatice, im Südböhmerland. Sie liegt 7 km östlich der Grenze zu Bayern, nahe Finsterau/Bučina. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und Wohnplätze, darunter Bučina, Františkov und Vydří Most. Die Grenze zu Deutschland ist über den Grenzübergang bei Finsterau/Bučina zu passieren, der für Kraftfahrzeuge nicht zugänglich ist. Die Quelle der Warmen Moldau ist in der Nähe zu erreichen. Kvilda hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Die katholische Pfarrkirche St. Stephan wurde 1765 gebaut und 1894 nach einem Großbrand im neugotischen Stil wieder errichtet. Die Gemeinde war bis 1991 Teil des Nationalparks Šumava. Im 19. Jahrhundert entstanden in Kvilda bedeutende Betriebe, darunter die Holzwerkstatt von Peter Strunz und die Hinterglasmalerei von Johann Verderber. Das Ortsmuseum „Muzeum Kvilda“ dokumentiert diese Geschichte. In Kvilda gibt es Wanderwege durch den Wald, Ausblicke auf die Grenze zu Bayern und die Möglichkeit, die Geschichte der Gemeinde im Ortsmuseum zu erkunden. Die Gemeinde ist Teil des Nationalparks Šumava, der ein Informationszentrum betreibt. Die Umgebung umfasst die Nachbargemeinden und bietet Wander- und Naturerlebnisse. Die historischen Gebäude und die Pfarrkirche St. Stephan sind wichtige Sehenswürdigkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Prachatice
- Seehöhe
- 1065 m
In der Nähe
- Hraběcí Huť517 m
- vyhlídková věž Jezerní slať2.3 km
- Vydří Most2.9 km
- Františkov3.3 km
- Stráž4.8 km
- Horská Kvilda4.5 km
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