📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerpropstei Johannesberg, Fulda
Kirchengebäude in Fulda, Hessen
Die Propstei Johannesberg liegt im Stadtteil Johannesberg von Fulda und ist heute die römisch-katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Die Kirche entstand 811 als erste Kirche an dieser Stelle und wurde im 12. Jahrhundert zu einer romanischen Basilika ausgebaut. Nach einem Brand um 1270 wurde sie wiederaufgebaut und 1500 durch eine spätgotische Kirche ersetzt. Die Barockisierung im 17. Jahrhundert führte zur Umwandlung des Klosters in eine Propstei. Die Propstei umfasst das ehemalige Propsteischloss aus dem 18. Jahrhundert, das von Propst Conrad von Mengersen angelegt wurde. Die Anlage ist symmetrisch um die Kirche angeordnet, wobei die südlichen Flügel weitgehend vollendet sind. Der „Rote Bau“ ist ein dreigeschossiges Herrenhaus mit Mansarddach und Wappenportal. Die barocke Gartenanlage erstreckt sich östlich der Propstei und umfasst drei Terrassen, von denen nur die obere als Barockgarten erhalten ist. Die Anlage umfasst auch das Vorwerk Nonnenrod, ein landwirtschaftlicher Einzelhof südwestlich von Johannesberg. Das Gutshaus trägt ein Wappenstein aus dem Jahr 1698. Die Propstei wurde 1803 aufgelöst, ihre Besitzungen wurden enteignet und in eine Staatsdomäne umgewandelt. Seit den 1980er Jahren dient die Anlage als Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege. Die Werkstätten befinden sich hauptsächlich im nördlichen Flügel der Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Pfarrkirche, religiöse Gemeinschaft, Propstei
- Ort
- Fulda
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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