Tierfreigelände im Nationalparkzentrum Falkenstein
Das Tierfreigelände am Nationalparkzentrum Falkenstein bei Lindberg zeigt Tiere, die im Bayerischen Wald einst heimisch waren oder es wieder sind – in großzügigen Gehegen statt in Käfigen. Zu sehen sind Luchse, Wölfe, Przewalski-Wildpferde und Auerochsen, also Arten, die in Mitteleuropa ausgerottet oder verdrängt wurden. Die Anlage arbeitet mit dem Gelände statt gegen es. Ein 2,5 Kilometer langer Rundweg führt barrierefrei durch den Wald an den Gehegen entlang; ein überdachter Steg aus Rundholz und ein filigran konstruierter Aussichtsturm erlauben Einblicke von oben, ohne dass man die Tiere stört. Weil die Gehege groß und naturnah sind, ist Beobachten hier eine Frage von Geduld und Tageszeit – wer eine Zooatmosphäre mit garantierten Tiersichtungen erwartet, ist an der falschen Stelle. Das Gelände ist ganzjährig und dauerhaft frei zugänglich; im Winter werden die Wege geräumt und gestreut, sodass der Besuch auch bei Schnee funktioniert. Es eignet sich für Kinderwagen und Rollstühle und ist nach dem Standard „Reisen für Alle" zertifiziert. Der Zugang liegt beim Haus zur Wildnis zwischen Arber und Großem Falkenstein; ein bis zwei Stunden sollte man für die Runde einplanen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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