Hirtstein

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Hirtstein

Berg im Erzgebirge

Der Hirtstein ist ein 889,8 m hoher Berg im oberen Erzgebirge in Sachsen, nahe der deutsch-tschechischen Grenze. Er liegt im Stadtgebiet Marienbergs und ist der höchste Berg der Stadt. Der Berg ist bekannt für seinen fächerförmigen Basaltaufschluss, der durch einen stillgelegten Steinbruch freigelegt wurde. Auf dem Gipfel befindet sich die Station 85 der Königlich-Sächsischen Triangulation von 1863. Südlich des Berges gibt es einen höheren Punkt mit 899,4 m. Der Hirtstein ist ein Naturdenkmal und ein bedeutendes geologisches Merkmal. Der Basaltfächer hat die Form einer überdimensionalen Blume oder eines Palmwedels und entstand durch eine Basalt-Intrusion. Die Basaltlava erstarrte vor 25 Millionen Jahren zu einer unterirdischen Staukuppe. Im Jahr 2006 wurde der Aufschluss als eines der 77 bedeutendsten Geotope Deutschlands ausgezeichnet. Im Winter sind mehrere Langlaufloipen sowie eine Skimagistrale vorhanden. Auf dem Gipfel steht die Hirtsteinbaude, ein Unterkunftshaus, das 1926 eröffnet wurde. Der Hirtstein ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen und bietet gute Ausblicke auf die Umgebung. Ein Windpark wurde 1992 gebaut, der erste in Sachsen. Die Baude und der Windpark sind Teil der touristischen Angebote der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg, Geotop, Naturdenkmal in Deutschland
Ort
Marienberg
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Sachsen
Seehöhe
890 m

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