Zisterzienserinnenkloster Höckelheim
ehemaliges Kloster (1247–1534) in Höckelheim, Ortsteil von Northeim, Landkreis Northeim, Niedersachsen, Deutschland
Das Kloster Höckelheim war eine Zisterzienserinnenabtei in der Gemeinde Höckelheim im Landkreis Göttingen, Niedersachsen. Es entstand im Jahr 1247, als der Nonnenkonvent aus Voremberg nach Höckelheim zog. Das Kloster war von den Herren von Plesse unterstützt und unter ihrer Herrschaft, die über landesherrliche Rechte verfügten. Es war zudem von Herzögen von Braunschweig-Lüneburg und anderen Stiftungen mit Gütern und Rechten versorgt. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Es erhielt durch Schenkungen und Verträge landwirtschaftliche Flächen, beispielsweise 1256 sieben Mansen Land im Dorf Höckelheim. Im Jahr 1534 wurde es aufgrund der lutherischen Reformation ein evangelisches Nonnenkloster. 1770 wurden die Gebäude durch einen Brand zerstört, und 1794 wurde eine neue Marienkirche eingeweiht. Die ehemalige Abtei umfasste ein Klostergebäude mit Kirche, Wohnräumen und Werkstätten. Die Nonnen betrieben Landwirtschaft und stifteten Kapellen, wie die zur heiligen Anna. Die Marienkirche war ein zentraler Ort der Gemeinschaft. Die Umgebung umfasste das Dorf Höckelheim und angrenzende Gebiete, die durch Kriege und politische Veränderungen stark beeinflusst wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Zisterzienserinnenkloster, ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Niedersachsen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
In der Nähe
- Neustädter Heimatstube2.2 km
- Heimatmuseum Northeim2.2 km
- Reddersen-Haus2.3 km
- Benediktinerkloster St. Blasius2.4 km
- Northeim2.7 km
- Theater der Nacht2.8 km
QR-Code