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Burgwall Drense
Burg in Deutschland
Der Burgwall von Drense ist ein slawischer Burgstall aus dem 8. bis 13. Jahrhundert, der sich im Dorf Drense in der Gemeinde Grünow im Landkreis Uckermark befindet. Er liegt im südlichen Randbereich des Ortes und hat eine hufeisenförmige Grundrissstruktur. Die Burginnenfläche beträgt 2,3 Hektar, und der Burgwall erstreckt sich westlich-östlich über 160 Meter sowie nördlich-südlich über 135 Meter. Die Anlage war ein Zentrum einer 14 km² großen Siedlungskammer im 9. Jahrhundert. Die Burganlage wurde im 6. und 7. Jahrhundert als unbefestigtes Dorf genutzt und ab etwa 700 zur Burg ausgebaut. Im 9. und 10. Jahrhundert gab es mehrere Angriffe, was zu Erneuerungen der Anlage führte. Um 1000 entstanden außerhalb der Burg zwei Siedlungen und ein Körpergräberfeld. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Burg zu einer Festung ausgebaut, und sie galt als eine der Hauptburgen der Ukrane. Die Burgbewohner handelten mit Bronzeschmuck und anderen Gütern in verschiedene Regionen. Die Burganlage war im 11. Jahrhundert ein wichtiger Handels- und Siedlungsort. Im Jahr 1150 wurde sie durch einen Angriff schwer beschädigt, was zur Einführung einer einfachen Holzkonstruktion führte. Die Burg stand ab dann unter deutscher Hoheit und wurde bis 1248 urkundlich erwähnt. Später wurde die Anlage endgültig aufgegeben. Die Ausgrabungen von Volker Schmidt von 1980 bis 1984 zeigten die Entwicklung der Burg und ihre Bedeutung in der slawischen Geschichte.
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- Art
- Burg
- Ort
- Drense
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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