📷 Bild: Wikimedia Commons
Wasserturm Remscheid
Turm in Deutschland
Der Wasserturm Remscheid, auch Waterbölles genannt, ist ein markantes Gebäude in der bergischen Großstadt Remscheid. Er steht an der Hochstraße und bildet mit dem Rathaus und anderen Gebäuden die charakteristische Silhouette der Stadt. Der Turm, der 1884 eingeweiht wurde, liegt auf einer Höhe von etwa 365 Metern und prägt die Stadtsilhouette zusammen mit dem Rathausturm. Er ist Teil der Trinkwasserversorgung der Stadt und wurde mehrfach modernisiert, um die Kapazität zu erhöhen. Der Turm war ursprünglich für die Wasserversorgung der Industriestadt Remscheid gebaut und wurde 1906–1908 umgebaut, um das Fassungsvermögen auf 1500 m³ zu erhöhen. Er ist bis heute in Betrieb und wird gemeinsam mit anderen Wasserbehältern die Versorgung der Stadt sicherstellen. Die Anlage wurde 1889–1891 mit der Eschbachtalsperre ergänzt, die als erste Talsperre mit Mauerwerk in Deutschland gilt. Der Wasserturm ist gemauert und im unteren Bereich weiß gestrichen. Die Etagen mit dem Wassertank haben einen zwölfeckigen Grundriss und sind mit Backsteinmauerwerk und verputzten Pilastern versehen. Das verschieferte Dach besitzt eine kupferblechverkleidete Haube. Der Turm steht unter Denkmalschutz und ist ein Teil der städtischen Infrastruktur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Remscheid
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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