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Eiselfing
Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim in Deutschland
Eiselfing liegt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, südöstlich der Stadt Wasserburg am Inn. Der Ort gehört zum Chiemgau und zum Alpenvorland und ist 3 km südlich der Bundesstraße 304. Die Gemeinde umfasst 36 Gemeindeteile und grenzt an mehrere Nachbarorte. Im Gemeindegebiet liegen mehrere Naturschutzgebiete und Fauna-Flora-Habitat-Gebiete, darunter der Innstausee und der Eiselfinger See. Der Ort wurde erstmals im 9. Jahrhundert als Ysolvingone erwähnt. Der Name leitet sich vom Personennamen Eiswolf ab. Die erste Besiedelung geht auf prähistorische Funde zurück, darunter Pfahlbaureste und Bronzefunde. Im 10. Jahrhundert wurde Eiselfing durch einen Gütertausch an eine hochedle Dame übergeben, was die Bedeutung des Ortes als Edelsitz unterstrich. Spätere Urkunden bestätigen die Verbindung zur Familie der Grafen von Falkenstein. Eiselfing ist bekannt für die katholische Pfarrkirche St. Rupertus, ein gotischer Saalbau aus dem 15. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich eine Pietà von Ignaz Günther. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht, und war auch als Motiv für das Gemälde des Malers Alexej von Jawlensky bekannt. Persönlichkeiten wie der Archäologe Josef Maurer und der Wilderer Georg Mühlberger sind mit dem Ort verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Rosenheim
- Seehöhe
- 470 m
- Website
- http://www.eiselfing.eu/
In der Nähe
- Bodendenkmal in Wasserburg am Inn, #D-1-7939-02161.7 km
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