📷 Bild: Wikimedia Commons
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
Kirche in Waldhausen im Strudengau (20421)
Die Katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer in Waldhausen im Strudengau liegt im unteren Mühlviertel von Oberösterreich. Sie gehört zum Dekanat Grein in der Diözese Linz und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde im gotischen Stil zwischen 1608 und 1612 von Hiob Eder errichtet und ist als Marktkirche bekannt. Sie ist dreischiffig, vierjochig und besitzt eine Staffelhalle mit gotischen Fenstern. Die Kirche ist für ihre architektonische Ausstattung bekannt, darunter zwei Wendeltreppentürme, ein Renaissance-Portal an der Südfassade und ein Westturm aus dem 14. Jahrhundert. Die Decke ist mit granitenen Rippen versehen und wird von achteckigen Pfeilern getragen. Im Inneren sind gotische Fresken aus der Bauzeit erhalten, während die Ausstattung im Renaissance- und Barockstil gehalten ist. Bekannt sind das granitene Sakramentshäuschen und die zirbenhölzerne Kanzel aus dem Jahr 1612. Im Inneren der Kirche finden sich verschiedene kunstvolle Elemente, darunter der Hochaltar aus der Sebastianskirche in Aurolzmünster und das Heiliggeistfenster von Rudolf Kolbitsch. Die Orgel stammt von Gregor Hradetzky aus Krems, und der Volksaltar sowie der Ambo wurden von Jakob Kopp aufgestellt. Eine Glocke aus dem Jahr 1721 wurde von Silvius Creuz gegossen. Die Kirche wurde 1956 renoviert, wobei die Barockeinrichtung erhalten blieb.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Waldhausen im Strudengau
- Adresse
- Markt 23
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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