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Regierungsbezirk Wiesbaden

ehemaliger Regierungsbezirk im heutigen Hessen (1867-1968)

Der Regierungsbezirk Wiesbaden war eine Verwaltungseinheit des preußischen und später hessischen Staates. Er existierte von 1867 bis 1968 und umfasste Gebiete aus dem ehemaligen Herzogtum Nassau, der Freien Stadt Frankfurt und Teilen Hessen-Darmstads. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er unter amerikanische Verwaltung gestellt und war Teil des Groß-Hessens, das später in das Land Hessen überging. Sein Amtssitz lag in Wiesbaden. Der Regierungsbezirk war für die Verwaltung von Landkreisen und kreisfreien Städten zuständig, darunter Frankfurt am Main, Hanau und Wiesbaden. Die Verwaltung war bis 1968 bestehend, bis er aufgelöst und in den Regierungsbezirk Darmstadt eingegliedert wurde. In der Zeit der Alliierten Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg und der Ruhrbesetzung gab es politische Spannungen, darunter Versuche zur Gründung einer Rheinischen Republik, die scheiterten. In Wiesbaden gab es verschiedene Verwaltungsstellen, darunter das Regierungspräsidium, das bis 1968 bestand. Es war für zivile Aufgaben verantwortlich und hatte seinen Sitz in verschiedenen Gebäuden in der Stadt. Die Verwaltung wurde durch die Kreisreform in Hessen 1972–1977 neu strukturiert, wodurch die alten Landkreise in größere Einheiten zusammengefasst wurden.

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Art
Regierungsbezirk in Preußen
Ort
Hessen
Erbaut
1867

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