📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehem. Kloster St. Anna in der Wüste
Kloster in Mannersdorf am Leithagebirge (11386)
Das ehemalige Kloster St. Anna in der Wüste liegt im Naturpark Mannersdorf-Wüste nahe dem Dorf Mannersdorf am Leithagebirge. Es erstreckt sich über eine Fläche von 115 Hektar und ist von einer Steinmauer umgeben. Das Kloster wurde 1644 von Eleonore Magdalena Gonzagova, der dritten Ehefrau Kaiser Ferdinands III., gegründet und von den boschen karmelitischen Mönchen verwaltet. Es war Teil der Region, die während des zweiten Wiener Türkenlagers 1683 zerstört wurde. Das ehemalige Kloster wurde 1783 offiziell geschlossen und später für Jagdzwecke genutzt. Die Ruinen wurden 1986 stabilisiert und neu gedeckt. Heute dient der Ort als Veranstaltungsort für kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten und beherbergt ein Besucherzentrum, das Informationen über den Naturpark bietet. Die Ruinen umfassen den ehemaligen Kirchenraum mit einer dreistöckigen Turm, einst 18 Mönchszimmer sowie einen See, Obstgarten und Steinbrüche. Die Leopoldskapelle und die Wächterwohnung sind erhalten geblieben. Die Umgebung bietet Wanderwege und Ausblicke auf die Wüste.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Mannersdorf am Leithagebirge
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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