📷 Bild: Wikimedia Commons
Piedrahíta
Nordspanische Gemeinde
Piedrahíta liegt in einer fruchtbaren Talsenke am Río Pozas, einem Nebenfluss des Río Corneja in der Sierra de Gredos. Der Ort ist etwa 1065 Meter über dem Meeresspiegel gelegen und wird von der Provinzhauptstadt Ávila in nordöstlicher Richtung umgeben. Die Region ist durch ein kühles Winterklima und warme Sommer gekennzeichnet, wobei die Niederschlagsmengen über das ganze Jahr verteilt sind. Die Geschichte von Piedrahíta reicht bis in die keltische Zeit zurück, wobei römische und westgotische Spuren in Einsiedeleien vermutet werden. Im 8. Jahrhundert war die Gegend unter islamischer Herrschaft entvölkert, wurde aber im 11. und 12. Jahrhundert zurückerobert und wiederbesiedelt. Der Name des Ortes wurde erstmals 1189 urkundlich erwähnt. Piedrahíta ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Plaza de España mit Arkadenhäusern und einem Brunnen aus dem Jahr 1727. Die Kirche Santa María la Mayor besitzt einen Glockenturm und wurde im 16. Jahrhundert zur Kollegiatkirche umgebaut. Zudem gibt es Ruinen eines Dominikanerklosters und einen Karmelitinnen-Konvent, der 2023 geschlossen wurde. Die Umgebung umfasst den herzoglichen Palast und eine Einsiedlerkirche, die Ziel einer jährlichen Pilgerwallfahrt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Ávila
- Seehöhe
- 1060 m
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