HamburgHamburg-Mitte

St.-Pauli-Landungsbrücken

Verkehrsknotenpunkt in Hamburg

Die St. Pauli-Landungsbrücken liegen im Hamburger Stadtteil St. Pauli am Nordufer der Elbe, zwischen Niederhafen und dem Fischmarkt. Sie sind ein Teil der Hafeninfrastruktur und bilden mit dem U- und S-Bahnhof Landungsbrücken sowie Haltestellen für Linienbusse einen Verkehrsknotenpunkt. Die Anlage umfasst schwimmende Pontons, die über Brücken vom Festland aus zugänglich sind, und beherbergt einen Pegelturm mit Wasserstandsanzeiger und eine Glocke, die zur vollen und halben Stunde erklingt. Die Landungsbrücken sind ein beliebter Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und Hafenfähren. Die Anlage wurde 1907 fertiggestellt und kostete rund 5,5 Millionen Mark. Sie dienten ursprünglich als Anlegestelle für Ozeandampfer und ermöglichten den Personenverkehr. Heute ist die Anlage auch als Museumsschifffahrtsstützpunkt bekannt, wo Schiffe wie das Segelschiff Rickmer Rickmers und der Frachter Cap San Diego anliegen. Die Anlage wurde 2003 unter Denkmalschutz gestellt. Die Anlage umfasst eine 688 m lange Anlegestelle mit neun Brücken, die vom Festland aus zugänglich sind. Die Pontons sind über Schwimmkästen aufgebaut, die sich anpassen können. Die Landungsbrücken sind auch ein kulturelles Highlight mit einem Pegelturm, einer Kuppelbrücke und einem Relief mit der Inschrift „Wohr Di, wenn de Blanke Hans kummt“. Die Anlage verbindet historische Strukturen mit moderner Infrastruktur und ist ein Zentrum für Schifffahrt und Tourismus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Pier
Ort
Hamburg-Mitte
Erbaut
1839
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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