📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Blois
Französisches Schloss im Tal der Loire
Das Schloss Blois steht auf einem Bergsporn am rechten Ufer der Loire in der Stadt Blois im Département Loir-et-Cher. Es ist eines der bekanntesten Schlösser der Loire und wurde von den Herrscherhäusern Valois und Orléans von 1498 bis 1589 als Residenz der französischen Könige genutzt. Die Anlage vereint Bauwerke aus vier Epochen und wurde im 10. Jahrhundert von den Grafen von Blois als wehrhafter Turm errichtet. Das Schloss war von großer Bedeutung als Residenz der französischen Könige, insbesondere für Ludwig XII. und Franz I., die zahlreiche Umbauten und Erweiterungen vornehmen ließen. Es war das erste Loire-Schloss, das nach der Französischen Revolution restauriert wurde und als Vorbild für die Wiederherstellung anderer Schlösser diente, wie Schloss Azay-le-Rideau oder Schloss Chenonceau. Die Anlage blieb bis ins 17. Jahrhundert in königlichem Besitz und wurde später als Museum genutzt. Die Anlage umfasst mehrere Flügel und Räume, darunter den Ständesaal, in dem Generalstände abgehalten wurden, und die Loggienfassade, die einen Übergang von der Burg zum Schlossbau symbolisiert. Die Ringmauer mit neun Rundtürmen und drei Toren umgibt das Schloss, während die historischen Gebäude und Räume Ausblicke auf die Loire und die Umgebung bieten. Die Anlage war zudem Veranstaltungsort für pompöse Feste und Jagdgesellschaften, insbesondere während der Regentschaft Katharinas von Medici.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Blois
- Erbaut
- 1250
- Baustil
- Klassizismus
- Architekt
- Colin Biard
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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