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Pfarrkirche Eisenstadt-St. Georgen
Kirche in Eisenstadt (28402)
Die Pfarrkirche Eisenstadt-St. Georgen liegt in erhöhter Lage am nordöstlichen Ortsende von Sankt Georgen am Leithagebirge, einem Stadtteil von Eisenstadt im Burgenland. Sie gehört zum Dekanat Eisenstadt-Rust in der Diözese Eisenstadt und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche hat eine lange Geschichte, wobei eine Pfarre erstmals 1437 urkundlich erwähnt wurde. Sie war zeitweise evangelisch und besitzt einen Vorgängerturm aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ist ein spätgotisches Bauwerk mit einem alten Friedhof, der von einer Wehrmauer umgeben ist. Das Langhaus besteht aus sechs Joch und ist unter einem Netzrippengewölbe. Im Chor ist ein tonnengewölbter Raum mit runder Form. Die Wandmalerei aus dem Jahr 1623 wurde 1977 restauriert, und die neobarocke Glasmalerei stammt aus dem vierten Viertel des 19. Jahrhunderts. Der Hochaltar aus dem Jahr 1710 trägt einen Tabernakel, der 1783 von den Franziskanern übertragen wurde. Im Inneren der Kirche sind verschiedene Räume und Ausblicke vorhanden. Die Empore erstreckt sich über zwei Joche und hat spitzbogige Arkaden. Ein Joch besitzt ein Kreuzgewölbe mit original bemalten Rippen, ein weiteres eine Flachdecke. Der Triumphbogen ist rundbogig und führt zum Chor. Die Apsiswand zeigt das Altarbild hl. Georg mit Engeln, das der Eisenstädter Maler Laurenz Lust 1783 schuf. Die Orgel, ursprünglich für die Filialkirche Grimmenstein errichtet, wurde 2022 nach Eisenstadt-St. Georgen übertragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Eisenstadt
- Adresse
- Kirchenplatz 4, bei
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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