Knínice u Boskovic

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Knínice u Boskovic

Gemeinde in Tschechien

Knínice u Boskovic ist eine Minderstadt im Okres Blansko, sieben Kilometer nördlich von Boskovice. Sie liegt am Flüsschen Semíč im nördlichen Teil der Boskowitzer Furche, am nordwestlichen Fuße des Drahaner Berglandes. Die Stadt grenzt an mehrere Dörfer und Orte, darunter Šebetov, Sudice und Drválovice. Im Osten erstreckt sich der Naturpark Řehořkovo Kořenecko, und westlich verläuft die Eisenbahnstrecke zwischen Chornice und Boskovice. Knínice u Boskovic hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert von 1097. Die Pfarrkirche des hl. Markus wurde 1805–1806 errichtet, und die Grafen Strachwitz gründeten 1829 eine Familiengruft unter der Kirche. 1850 wurde die Gemeinde als Marktgemeinde gegründet, und 2007 erhielt sie den Status eines Městys. 2015 wurde der amtliche Name wieder auf Knínice geändert. In Knínice u Boskovic gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche des hl. Markus, ein einschiffiger Bau aus dem 19. Jahrhundert, steht im Zentrum. Unter der Kirche befindet sich eine Familiengruft der Grafen Strachwitz. Zudem gibt es ein Totenhaus, das der letzten Erhaltung der alten Margarethenkirche entspricht. Auf der Straße nach Šebetov steht eine Statue des hl. Josef, und mehrere Wegkreuze und Betsäulen sind in der Umgebung zu finden. Das Naturreservat Horní Bělá liegt östlich des Ortes am Fluss Bělá.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Blansko
Seehöhe
377 m

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