📷 Bild: Wikimedia Commons
Zámek Koldín
Schloss in Tschechien
Der Zámek Koldín ist ein renesianischer Schlossbau in der gleichnamigen Gemeinde im Okres Ústí nad Orlicí im Pardubickém Land. Er wurde im späten 16. Jahrhundert von Jan Hilebrant Lickem gegründet und später von den Žejdlicové von Šenfeld erworben. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde er Teil des častolovického Panství und diente danach nur noch als Sitz von Beamten. Der Schlossbau ist als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz. Der Zámek Koldín wurde 1589 von Jan Hilebrant Lickem begonnen und 1605 fertiggestellt. Er war Teil des Panství, das bis 1615 von Markétě Žejdlicové gehörte. Nach ihrer Tod überging das Gut an ihre Tochter Anna, die es 1637 an Anně z Oppersdorfu verkaufte. Bis 1924 blieb das Schloss im Besitz der Oppersdorfer Familie. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es mehrfach für die Unterkunft von Beamten umgebaut. Im Schlossgebäude steht eine einstöckige Hauptbau mit einem L-förmigen Grundriss. Auf der Westseite des Hofes liegt das Schloss. Die Fassaden sind mit Resten von Sgrafitti verziert. Im ersten Stock des Hauptgebäudes befindet sich eine Arkadenkorridor. Die Anlage umfasst auch die ursprüngliche Hofanlage und die umliegenden Dörfer Koldín, Hradiště und Turov.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Festes Haus, Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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