📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Dwasieden
Schlossruine auf der Insel Rügen in Deutschland
Die Ruinen von Schloss Dwasieden liegen auf der Insel Rügen, direkt an der Ostsee bei Sassnitz. Das Schloss wurde zwischen 1873 und 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann erbaut. Es war ein prächtiges Herrenhaus mit Sandstein, Granit und Marmorfassaden, das als Teil eines großen Gutskomplexes mit 883 Hektar landwirtschaftlicher Flächen stand. Die Anlage umfasste einen 102 Hektar großen Park, der als einer der schönsten in Norddeutschland galt. Das Schloss war ein quadratischer, zweigeschossiger Bau mit Säulengängen und tempelartigen Pavillons. Die Innenausstattung und die verwendeten Materialien machten es zu einem Prunkbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es 1948 gesprengt, wodurch nur Ruinen und der 1997 ausgebrannte Marstall übrig blieben. Die Reste liegen auf einer Anhöhe südwestlich des Stadthafens von Sassnitz. Besucher können die Ruinen der Schlossallee entlang der Straße nach Mukran erreichen. Die Anhöhe bietet Ausblicke auf die Ostsee und den Stadthafen. Die Reste des Schlosses und des Parks sind Teil der Landschaft und werden als beliebtes Lost Place wahrgenommen. Die Umgebung umfasst den Stadthafen von Sassnitz sowie die Region Rügen, die für ihre Natur und Geschichte bekannt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Ruine
- Ort
- Sassnitz
- Baustil
- Bäderarchitektur
- Architekt
- Friedrich Hitzig
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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