Rahnstätter Hof
archäologische Stätte in Deutschland
Der Rahnstätter Hof war ein Dominalhof in der Gemeinde Aarbergen-Michelbach im Rheingau-Taunus-Kreis. Er wurde erstmals 1194–98 urkundlich erwähnt und 1870 zur Auflösung freigegeben. Die Gemarkung umfasste ursprünglich etwa 82 ha, wobei die Ackerflur vollständig aufgeforstet wurde. Der Hof ist heute als Staatsforst unter preußischem Eigentum erhalten. Der Rahnstätter Hof ist als Bodendenkmal geschützt. Die ehemalige Hofanlage umfasst eine etwa 100 mal 100 m große Freifläche mit einem rekonstruierten Brunnen und einer Schautafel. In der Waldabteilung „Wickenstück“ gibt eine weitere Schautafel von 2010 Informationen zu älteren Ackerflächen. Geoarchäologische Untersuchungen von 2009 zeigten, dass etwa 95.000 Tonnen Bodenmaterial durch anthropogene Erosion abgetragen wurden. Von der Hofanlage sind nur die Freifläche und die Schautafeln erhalten. Die Umgebung umfasst den Wald und die Hennethaler Landwehr, die durch beschilderte Wege miteinander verbunden sind. Der Schutz des Denkmals erfordert genehmigungspflichtige Forschungen und den Meldungspflichtigen Zufallsfunde an die Denkmalbehörden.
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- Art
- Wüstung, Archäologische Stätte
- Ort
- Hessen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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