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Banská Belá
Gemeinde in der Slowakei
Banská Belá ist eine Gemeinde in der Region Okres Banská Štiavnica in der Mittelslowakei. Sie liegt südwestlich von Banská Štiavnica und wurde im 13. Jahrhundert durch den Bergbau entstanden. Die Stadt war 1453 das kleinste Mitglied der Heptapolitana, einer Gruppe von sieben Bergstädten. Im Laufe der Geschichte wurde sie mehrfach von Türken angegriffen und 1788 an Banská Štiavnica angegliedert. Die Gemeinde war bis 1954 mit Banská Štiavnica verbunden und erlangte 1848 bis 1873 erneut die Stadtrechte. Bekannt ist sie auch für ein Mineral, das 1849 von A. Hutzelmann beschrieben wurde und 1961 als fluorreiche Varietät von Zunyit identifiziert wurde. Die Stadt spielte eine wichtige Rolle im Bergbau und war mehrfach von militärischen Angriffen betroffen. In Banská Belá gibt es mehrere sehenswerte Gebäude. Die Katholische Kirche wurde im Stil der Spätromanik errichtet und bis 1563 in gotischen und Renaissance-Stil umgebaut. Der Turm mit barocker Spitze und wehrhafter Mauer diente früher als Festung. Die Marien-Kapelle wurde 1708 errichtet und 1840 klassizistisch umgestaltet. Die Nepomuk-Kapelle aus dem Rokokostil von 1758 ist bekannt für ihre schmiedeeisernen Arbeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Banská Štiavnica
- Adresse
- Obecný úrad Banská Belá 298
- Erbaut
- 1228
- Seehöhe
- 469 m
- Website
- https://www.banskabela.sk
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