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Podhradí nad Dyjí
Gemeinde in Tschechien
Podhradí nad Dyjí ist eine Gemeinde im Okres Znojmo in Südmähren. Sie liegt an der Einmündung des Křeslický potok in die Thaya, nahe der Grenze zu Österreich. Das Dorf ist als Gassengruppendorf angelegt und grenzt an Uherčice, Stálky und Starý Petřín. Die Region war bis 1914 als Sommerfrische bekannt, und das Dorf hatte zwei Sägewerke sowie eine wichtige Landwirtschaft. Der Ort hat eine reiche Geschichte, darunter die Burg Freistein, die 1250 erstmals erwähnt wurde. Die Burg wurde 1480 zerstört und war bis 1945 Teil des Reichsgaues Niederdonau. 1945 wurde der Ort der Tschechoslowakei zugeordnet, und die deutschen Bewohner wurden vertrieben. Die Matriken wurden seit 1822 in Stallek geführt und sind heute im Landesarchiv Brünn. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Ruine der Burg Frejštejn, eine Dreifaltigkeitsäule aus dem 18. Jahrhundert und ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Die Kapelle hl. Johann und Paul wurde 1721 errichtet und hat einen Westturm aus dem Jahr 1884. Das Dorf ist auch bekannt für seine Sagen, darunter die von dem „greanen Mandl“ und dem Ritterknecht Hein aus Freistein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Znojmo
- Seehöhe
- 368 m
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- Frejštejn188 m
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