📷 Bild: Wikimedia Commons
Oldenburger Wall
Befestigungsanlage in Oldenburg in Holstein, Deutschland
Der Oldenburger Wall ist eine archäologische Befestigungsanlage aus slawischer und später holsteinischer Zeit in Oldenburg in Holstein. Er liegt an der Grenze einer feuchten Niederung mit trockengelegten Wasserläufen, die einst zur Ostsee führten. Die Anlage war Teil der Wallburg, die im 7. Jahrhundert errichtet wurde und bis ins 13. Jahrhundert genutzt wurde. Sie war ein Zentrum des Fernhandels und einer der bedeutendsten Siedlungen im Ostseeraum. Die Wallburg war oval geformt, etwa 220 Meter lang und 100 Meter breit, mit Wällen, die bis zu 18 Meter hoch waren. Im Inneren der Anlage befand sich ein Gebäude, das heute im Oldenburger Wallmuseum dokumentiert wird. Die Befestigung wurde mehrfach erweitert und verändert, bis sie im 13. Jahrhundert zerstört wurde. Die Anlage wurde ab 1833 eingeebnet und erst ab 1986 teilweise rekonstruiert. Besucher können die Reste der Wallburg erkunden, die sich am Rande der Innenstadt befinden. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Niederung und die historischen Funde der Ausgrabungen. Die Umgebung ist geprägt von verlandeten Wasserläufen und der ehemaligen Verbindung zur Ostsee. Die Wallburg ist ein Zeugnis der slawischen und holsteinischen Geschichte und Teil der bedeutendsten archäologischen Denkmäler Schleswig-Holsteins.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, ehemalige Stadt
- Ort
- Oldenburg in Holstein
In der Nähe
- Oldenburg in Holstein226 m
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- Amt Oldenburg-Land677 m
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