La Fosse Arthour
Die Fosse Arthour liegt genau auf der Grenze zwischen Orne und Manche, bei Saint-Georges-de-Rouelley. Es ist eine Klamm von rund siebzig Metern Tiefe, die sich quer durch einen Kamm aus armorikanischem Sandstein zieht – einem der härtesten Gesteine des Erdaltertums. Der höchste Punkt liegt bei 221 Metern. Der Kontrast macht den Ort aus: Ringsum liegt das sanfte Bocage über weichem Schiefer, und mitten hindurch bricht dieser schroffe Riegel, den Jahrmillionen geologischer Verwerfungen und Erosion herausgearbeitet haben. Auf engem Raum treffen Feuchtzonen und trockene Heiden aufeinander; von der Höhe des Kamms reicht der Blick weit über die Hügel. Beidseitig schließen Wälder an, im Orne der Bois de Rouellé, auf der Seite der Manche das Tal von Saint-Georges-de-Rouelley. Der Sage nach soll König Artus in einer Höhle des Felsens gewohnt haben, die bis heute Chambre du Roi heißt. Erschlossen ist das Gelände durch einen markierten Rundweg von sechs Kilometern, der ganzjährig begehbar ist; ein Parkplatz liegt am Ort La Fosse Arthour. Führungen bietet der Parc naturel régional Normandie-Maine an. Festes Schuhwerk ist ratsam, die Wege am Fels sind stellenweise steil.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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