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Bobritzsch
Ortsteil der Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf, Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Bobritzsch war bis 2011 eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, etwa 28 km südwestlich von Dresden. Sie lag am Fuße des Osterzgebirges und wurde vom Fluss Bobritzsch durchflossen. Die Gemeinde fusionierte 2012 mit Hilbersdorf zur neuen Gemeinde Bobritzsch-Hilbersdorf. Angrenzende Gemeinden umfassten Tharandt, Pretzschendorf, Frauenstein und Freiberg. Alle Ortsteile sind Waldhufendörfer, darunter Naundorf, Niederbobritzsch, Oberbobritzsch und Sohra. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter die Besiedlung von Sohra ab dem 10. Jahrhundert und die deutsche Kolonisation ab dem 12. Jahrhundert. Bekannt sind die Mühlen, die seit dem 14. Jahrhundert existieren, sowie die Dorfkirche in Oberbobritzsch mit einem Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinde war auch von der NS-Zeit betroffen, mit Gedenkstätten für KZ-Häftlinge. Die Wirtschaft ist ländlich geprägt, mit Schwerpunkten in Landwirtschaft und Bergbau, und die Infrastruktur umfasst ein Naturbad und ein Ausbildungszentrum. Die Gemeinde verfügt über eine gut ausgebauten Verkehrsanbindung, darunter die Bahnstrecke Dresden-Chemnitz–Werdau und die Ferienstraße Silberstraße. Die Politik wurde bis 2012 von Volker Haupt (CDU) geleitet. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Politiker wie die Steyer-Söhne und der Theologe Hermann Mulert. Die Gemeinde unterhält Partnerschaften mit Niederaichbach, Neustetten und Mariscal Estigarribia.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Bobritzsch-Hilbersdorf
- Seehöhe
- 458 m
- Website
- http://www.bobritzsch.de/
In der Nähe
- Bobritzsch-Hilbersdorf5 m
- Colmnitzbach3.7 km
- Hilbersdorf2.7 km
- Weißenborn/Erzgeb.3.8 km
- Schloss Weißenborn3.9 km
- Gimmlitz6.1 km
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