Rodenstatt

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Rodenstatt

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Die Rodenstatt ist eine ca. 12 ha große Wallburg in der Region Schieder-Schwalenberg, die in die Eisenzeit datiert wird. Sie liegt zwei Kilometer östlich von Brakelsiek, unter Wald am Ostrand des Adamsberges in 405 m Höhe. Die Anlage endet nach Nordwesten an der Rodenstätter Wand, einem bewaldeten Steilhang. Die Nordwestecke wurde durch eine Ziegelei und Töpferei im 18. bis 19. Jahrhundert stark zerstört. Die Rodenstatt wurde 1949 von Leo Nebelsiek untersucht, wobei Anzeichen für eine Stein-Holz-Erde-Konstruktion gefunden wurden. 1966 führte Friedrich Hohenschwert eine weitere Ausgrabung durch, die mit einer C-14-Methode zur Altersbestimmung der Anlage abgeschlossen wurde. Diese Forschungen trugen dazu bei, die historische Bedeutung der Anlage zu klären. Die Anlage umfasst Reste einer Siedlungsanlage und ihrer Umwallung. Die Umgebung ist geprägt von Wald und Steilhängen, die den Blick auf die Landschaft beeinflussen. Die Ausgrabungen ermöglichten Einblicke in die Bauweise und Nutzung der Wallburg. Die Umgebung bietet Wanderungen und die Möglichkeit, die archäologischen Funde in ihrer natürlichen Umgebung zu betrachten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Schieder-Schwalenberg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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