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Almási-zsomboly
Höhle in Ungarn
Der Almási-zsomboly ist ein fokoztottan védett Höhlenkomplex in der Aggteleki Nationalpark, nahe der Grenze zu Slowakei. Er liegt auf dem Unterhügel der Alsó-hegy, etwa drei Meter vom Grenzstein 41.9 entfernt. Die Höhle entstand im Trias-zeitlichen Wettersteiner Kalkstein und weist eine horizontale Ausdehnung von 42 Metern auf. Sie ist Teil der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste, die 1995 als Teil des Aggteleki-Karst und slowakisches Karst eingetragen wurde. Der Almási-zsomboly war bis 1939 das tiefste Höhlenkomplex Ungarns und wird in verschiedenen wissenschaftlichen Werken erwähnt, darunter „Almási-zsomboly“ (Kessler 1931) und „Almásy-zsomboly“ (Magyar Turista Élet 1934). Die Höhle wurde mehrfach erforscht, zuletzt 1962 als 6. tiefste Höhle Ungarns gemessen. Sie ist Teil der 8 fokoztottan védett Höhlen in Bódvaszilas und wird in mehreren Publikationen und Karten dokumentiert. Die Höhle ist mit einer natürlichen Eingangsoffnung von 1,5×2,5 Metern versehen und weist eine Vielzahl von Kalksteinformen auf, darunter Tropfsteinen, Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle ist hydrologisch mit dem Tapolca-Quell in Slowakei verbunden. Die Höhle ist in mehreren Karten und Schnitten dargestellt, darunter ein Hosszmetszet und vier Querschnitte im Maßstab 1:400. Die Höhle ist Teil der 5450/2 barlangkataszteri számú Höhlen und wird in der MKBT Dokumentációs Bizottság dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Bódvaszilas
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