📷 Bild: Wikimedia Commons
Vysoká Libyně
Gemeinde in Tschechien
Vysoká Libyně ist eine Gemeinde im Okres Plzeň-sever, Tschechien. Sie liegt sechs Kilometer nordwestlich von Kralovice und befindet sich auf einer Hochfläche im Rakonitzer Hügelland. Die Gemeinde grenzt an mehrere Orte, darunter Ostrovec, Podbořánky, Žďár und Otěvěky im Norden sowie Hradecko, Hubenov, Kožlany und Kralovice im Südosten. Durch die Gemeinde verläuft die Staatsstraße I/27. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1180 wurde Lubynie erstmals erwähnt, und ab dem 14. Jahrhundert gehörte das Gut den Herren von Guttenstein. Die Kirche war ursprünglich dem hl. Ägidius geweiht und wurde 1336 zur Pfarrkirche. Im 16. Jahrhundert wurde die Herrschaft durch die Kolowrat-Krakovskys weitergeführt, und die deutsche Sprache wurde in der Region eingeführt. 1731 wurde das Gut an Georg Olivier von Wallis verkauft, und 1822 gründete er ein Armeninstitut. Vysoká Libyně ist ein kleiner Ort mit einer historischen Pfarrkirche, die dem hl. Blasius geweiht ist. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer, darunter Welhotten, Neuwallisdorf und Wallisgrün. Im 19. Jahrhundert war Hoch-Libin das Amtsdorf des Allodialgutes. Heute ist die Gemeinde Teil der Mikroregion Kralovicko und hat ein Gemeindeamt am ehemaligen Schlossstandort. Die Bevölkerungszahl lag in den 1980er Jahren bei 153 Einwohnern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Plzeň-sever
- Seehöhe
- 558 m
- Website
- http://www.vysokalibyne.cz/
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