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K.u.k. Militärfriedhof Pradl
Friedhof in Innsbruck (39363)
Der k.u.k. Militärfriedhof Pradl liegt im Innsbrucker Stadtteil Pradl und wurde 1831 als neuer Begräbnisplatz für Militärpersonen errichtet. Er ist einer von mehreren Friedhöfen in der Stadt und wurde ursprünglich von der Militärverwaltung verwaltet. Der ältere Teil des Friedhofs, Grabfelder A bis E, entstand 1831 nachdem die alte Begräbnisstätte am Militärspital aufgelassen wurde. Der Friedhof wurde 1842 ummauert und 1844 mit einer Kapelle ausgestattet. Der Friedhof war bis 1918 militärisch verwaltet und wurde später von der Republik Österreich übernommen. In den Jahren 1913 bis 1915 wurden viele Grabsteine entfernt, einige wurden jedoch aufbewahrt und 1933 unter Denkmalschutz gestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden 50 Gräber 1943 durch einen Luftangriff beschädigt. 1983 wurden die Kriegsgräber des Ersten Weltkriegs in Grabfelder E und G zusammengelegt. Prominente Begrabene umfassen Feldzeugmeister Heinrich von Roßbach und den Tiroler Dichter Johann Senn. Der Friedhof umfasst mehrere Grabfelder, darunter die ursprünglichen A bis E und später hinzugefügte Parzellen. Die Kapelle aus dem Jahr 1844 ist ein Teil der Anlage und wurde mehrfach restauriert. Die Grabfelder liegen inmitten der Pradler Felder und sind von einer Mauer umgeben. Die Umgebung umfasst den städtischen Pradler Friedhof und das Grundstück des Kapellerwirts, wo ein weiterer Soldatenfriedhof im Ersten Weltkrieg angelegt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Anzengruberstraße
- Erbaut
- 1831
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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