📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Grein
Klostergebäude mit angebauter Kirche und einem Innenhof mit Brunnen in Grein, Oberösterreich
Das Franziskanerkloster in Grein an der Donau wurde 1622 gegründet und 1784 aufgelöst. Es liegt im Mühlviertel von Oberösterreich und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude wurde 1623 begonnen und 1628 fertiggestellt. Die Klosterkirche wurde dem Ordensheiligen Antonius von Padua geweiht. Das Kloster wurde 1784 aufgehoben und bis 31. Dezember desselben Jahres evakuiert. 1850 wurde das ehemalige Klostergebäude für ein Bezirksgericht und ein Steueramt genutzt. Das Kloster war im 17. Jahrhundert eines von sechs im Mühlviertel gegründeten Klöstern. Es war Teil der Gegenreformation und wurde von Franziskanern betreut. 1993 erwarb eine Gemeinschaft das Gebäude und führte eine Generalsanierung durch. 1997 wurde es als Haus St. Antonius eingeweiht und für geistliche Zwecke genutzt. Die Nutzung ist für Einzelpersonen und Gruppen offen. Das Gebäude umschließt einen quadratischen Innenhof mit einem achteckigen Granitbrunnen. Die drei Flügel und die westlich angebaute Kirche bilden das Areal. Das Haus St. Antonius dient seelsorglichen und spirituellen Zwecken. Die Umgebung umfasst die Stadt Grein an der Donau und das Mühlviertel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Grein
- Adresse
- Dampfschiffgasse 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Volksschule55 m
- Pfarrhof50 m
- Pfarrkirche Grein70 m
- Wetterstation85 m
- Schulmeisterhaus, ehem. Mesnerhaus94 m
- Kaffeesiederei Blumensträußl101 m
QR-Code