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Burg Machland
östliches Verwaltungszentrum der Herren von Perg und Machland in Baumgartenberg, Oberösterreich
Die Burg Machland war ein Verwaltungszentrum der Herren von Perg und Machland und lag im heutigen Baumgartenberg in Oberösterreich. Sie befand sich auf einem Felssporn, der heute Schöllerberg genannt wird, und war das östliche Zentrum der Herrschaft. Südlich des Felssporns erstreckt sich eine Ebene bis zur Donau, die noch immer als Machland bezeichnet wird. Die Burg war Teil der Herrschaftsgebiete der Familie von Perg und Machland. Die Burg Machland war ein wichtiger Sitz der adeligen Familie, wobei Otto von Machland († 1149) einer der bedeutendsten Vertreter war. Er stiftete 1142 das Zisterzienserkloster Baumgartenberg, das später in der Ebene errichtet wurde. Die Zisterziensermönche übernahmen die Burg und verwendeten Steine aus den abgebrochenen Mauern der Burg für das Kloster. Die Burg selbst ist heute nur noch als Geländemerkmale erkennbar. Von der Burg sind heute nur schwache Spuren vorhanden. Auf dem Plateau der Burg steht das Privathaus Baumgartenberg Nr. 10, umgeben von einer Gartenanlage. Westlich grenzt ein felsiger Steilabfall an, und östlich liegen Reste von Burggräben und Mauern. Die Filialkirche Hl. Jakob und Ulrich stand ursprünglich an dieser Stelle, heute ist dort das Privathaus Baumgartenberg Nr. 11. Im Mitterholz östlich des Ulrichsbergs sind auffällige Gräben und Hügel zu finden, die möglicherweise Reste einer mittelalterlichen Vogeltenne darstellen.
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- Art
- Burgstall
- Ort
- Baumgartenberg
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