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Herzogskasten
wurde 1255 als Herzogsburg und als zusätzliche Befestigungsanlage im südwestlichen Teil der Stadtmauer erbaut
Der Herzogskasten in Ingolstadt ist ein gotisches Profanbau aus dem 13. Jahrhundert, auch als Altes Schloss bekannt. Er ist das älteste noch erhaltene nicht-kirchliche Gebäude der Stadt und Teil einer größeren Anlage mit Nebengebäuden. Der Bau war ursprünglich als Palas der Residenz der Herzöge von Ingolstadt gedacht und stand südöstlich der ersten Stadtmauer. Ein runder Stadtmauerturm und Treppengiebel aus dem 14. Jahrhundert ergänzten die ursprüngliche Bauform. Der Herzogskasten ist seit 1974 für die Öffentlichkeit zugänglich und beherbergt seit 1981 die Stadtbücherei, die als Marieluise-Fleißer-Bücherei bekannt ist. Die Architekten Alexander Freiherr von Branca, Florian Brand und Ernst Falkner renovierten das Gebäude in den Jahren 1978 bis 1980. Die Hauptstelle verbindet die Zweigstellen der Bücherei, das Stadttheater und das Bücherbus-System. Zudem gab es bis 1998 ein Spielzeugmuseum, das sich nun im Stadtmuseum befindet. Im Herzogskasten finden sich Räume wie das Hauptgebäude mit Betonkassettendecken und hölzernen Galerien. Ausstellungen zu Künstlern wie Alois Schölß und Klaus W. Sporer wurden hier veranstaltet. Das Gebäude ist heute ein kulturelles Zentrum mit Verbindungen zur Stadtgeschichte und zur lokalen Kultur. Die Umgebung umfasst die Schutter und die historische Innenstadt von Ingolstadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Befestigung
- Ort
- Ingolstadt
- Adresse
- Hallstraße 2
- Erbaut
- 1255
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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