Wilburgstetten

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Wilburgstetten

Gemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern

Wilburgstetten liegt an der Mündung der Rotach in die mittlere Wörnitz und wird von der Romantischen Straße durchquert, die von Würzburg nach Nördlingen führt. Die Gemeinde grenzt an Wittelshofen, Weiltingen, Fremdingen, Tannhausen, Stödtlen, Mönchsroth und Dinkelsbühl. Sie besteht aus 17 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkung Wilburgstetten mit einer Fläche von 10,147 km². Der nördliche Teil des Ortes wird auch als Limburg bezeichnet, und die Gemarkungen umfassen verschiedene Teile der Gemeinde. Die Geschichte von Wilburgstetten reicht bis in die vorgeschichte zurück, wo ein Sitzgrab um 2000 vor Christus gefunden wurde. Römische Spuren sind bis heute sichtbar, insbesondere die Limesanlage, die als „Teufelsmauer“ bekannt ist. Im Mittelalter war der Ort im Gebiet der Grafen von Oettingen, und die Familie von Rechenberg hatte eine bedeutende Rolle. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1311, und der Ort war bis ins 18. Jahrhundert unter der Reichsstadt Dinkelsbühl verzeichnet. Wilburgstetten ist bekannt für seine katholische Kirche St. Margareta, die ursprünglich als Eigenkirche der Adelsfamilie errichtet wurde und im 18. Jahrhundert erweitert wurde. Die Heilig-Kreuz-Kapelle aus dem 18. Jahrhundert und das Grimmeiß-Haus, ehemals Schulhaus, sind weitere Baudenkmäler. Die Gemeinde hat auch eine reiche Geschichte im Zusammenhang mit dem Limes und der römischen Befestigungen. Die katholische Kirchengemeinde untersteht dem Bistum Augsburg, während die evangelischen Einwohner von St. Oswald und Ägidius betreut werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
441 m
Quellen:Wilburgstetten (CC0-1.0)

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