📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Gattendorf
Burgruine in Deutschland
Das Schloss Gattendorf steht in Gattendorf, Oberfranken, auf den Fundamenten eines ehemaligen Rittersitzes. Die Burganlage wurde im 13. Jahrhundert als Wallanlage mit Wehrturm errichtet und erstmals 1294 urkundlich erwähnt. Sie war bis 1562 im Besitz der Familie von Sparneck und wurde 1523 im Fränkischen Krieg zerstört. Die Reste wurden nicht vollständig wiederaufgebaut, sondern als Lagerhaus, Kornspeicher und Brauhaus genutzt. Die Burg war ein bedeutendes Gut der Familie von Sparneck, die bis 1562 die Anlage besaß. Die Zerstörung im Jahr 1523 durch die Truppen des Schwäbischen Bundes machte die Burg unbesiedelbar. Die Reste wurden in den folgenden Jahrhunderten nicht wiederhergestellt, wodurch die Anlage in einen Zustand des Verfalls geriet. Das barocke Schloss, das ab 1700 errichtet wurde, steht heute als Gaststätte und ist Teil der heutigen Landschaft. Die Anlage umfasst einen Graben, eine Brücke und Reste einer Warte, die auf den mittelalterlichen Ursprung hinweisen. Das barocke Schloss ist heute als Gaststätte genutzt und liegt im Umfeld eines Naturdenkmales. Die Umgebung umfasst einen Bergwald, der als Schutzgebiet unter Schutz steht. Die Anlage bietet Ausblicke auf das Dorf und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Gattendorf
- Adresse
- In Schloßgattendorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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