Omice

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Omice

Gemeinde in Tschechien

Omice ist eine Gemeinde im Okres Brno-venkov, etwa zwölf Kilometer westlich von Brünn. Sie liegt im Tal der Bobrava, an der Übergangsstelle zur Thaya-Schwarza-Talsenke und Boskowitzer Furche. Im Norden verläuft der Bach Omický potok, und um das Dorf herum erheben sich mehrere Bergspitzen wie Hvízdalka und Bučín. Die Gemeinde grenzt an Kývalka, Žebětín, Troubsko und andere Orte im Norden und Osten sowie an Rosice und Tetčice im Westen. Omice hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die erste Erwähnung erfolgte in einer Urkunde aus dem Jahr 1104, und das Dorf war Teil der Güter des Klosters Mariä Himmelfahrt in Třebíč. Im 14. Jahrhundert gab es eine landesherrliche Feste, die später an verschiedene Adelsfamilien wechselte. Die Herrschaft über Omice wurde mehrfach verpfändet und veräußert, bis sie 1562 an Johann den Älteren von Zierotin ging. Die Gemeinde wurde 1850 als eigenständige Gemeinde gegründet und 1921 dem Okres Brno-venkov zugeordnet. In Omice gibt es die Pfarrkirche Jakobus des Älteren, die seit dem 15. Jahrhundert als Filiale von Rosice bekannt ist. Zudem sind Erdställe lochy und das Naturschutzgebiet „Na Hájku“ westlich des Dorfes sehenswert. Die Umgebung umfasst das Tal der Bobrava, verschiedene Bergkämme und den Bach Omický potok. Die Gemeinde hat keine Ortsteile, sondern besteht aus den Ansiedlungen Dvorek und Kývalka.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Brno-venkov
Seehöhe
385 m

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