Röttenbach

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Röttenbach

Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt in Bayern

Röttenbach liegt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und bildet mit Hemhofen und Zeckern eine geschlossene Siedlung. Der Ort befindet sich nördlich von Erlangen und ist ein bevorzugtes Wohngebiet für Pendler. Die Gemeinde besteht aus der Gemarkung Röttenbach und umfasst heute nur noch den Ort selbst, während Reihendorf und Weihermühle als Wüstungen existieren. Die Nachbargemeinden sind Adelsdorf, Baiersdorf, Heßdorf und Hemhofen. Röttenbach wurde erstmals 1177 als „Rotenbach“ urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom rötlichen Bach ab, der den Ort prägte. Die Siedler kamen im 10. Jahrhundert in die waldreiche Landschaft und kultivierten die Sümpfe, die heute noch als Weiherketten durchziehen. Im 13. Jahrhundert erhielt der Ort durch die Truchseß von Pommersfelden eine bedeutende Grundherrschaft, die sich bis ins 18. Jahrhundert erstreckte. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von Besitzwechseln und verschiedenen Herrschaften. Röttenbach ist bekannt für seine Weiherketten, die Teil des Aischgrundes sind und eine wichtige Biotopvernetzung bilden. Die Gemeinde hat eine Grundschule, drei Kindergärten und eine eigene Bücherei. Die Verkehrsanbindung ist gut, mit der Staatsstraße 2259 und der Buslinie 205 und 246. Die Gemeinde ist zudem Sitz mehrerer Tochtergesellschaften von Siemens Healthineers. Die historischen Gebäude wie das Forsthaus und das Pfarrhaus sind erhalten geblieben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Erlangen-Höchstadt
Seehöhe
301 m
Quellen:Röttenbach (CC0-1.0)

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