📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Canisius
Kirchengebäude in München
St. Canisius ist eine katholische Pfarrkirche im Münchener Stadtteil Großhadern. Sie wurde im Jahr 1924 als Neubau geplant und 1926 geweiht. Die Kirche ist eine einschiffige Halle mit gotisierendem Spitzbogengewölbe und barockisierender Wandgliederung. Der Entwurf stammt vom Architekten Franz Rank, der Bauformen der Gotik und des Barock kombinierte. Die Kirche war ursprünglich mit einem Altar geplant, doch aufgrund finanzieller Schwierigkeiten blieb die Ausstattung schlichter. Die Kirche wurde 1947 renoviert und die Unterkirche als Werktagskapelle genutzt. 1990 wurde die Turmspitze erneuert, da sie während des Zweiten Weltkriegs beschädigt worden war. 2009 folgte die Renovierung des gesamten Daches. In der Glockenstube hängt ein Te Deum-Geläute aus dem Jahr 1926, gestiftet von den Wirtsleuten Filser. Die Kirche dient als Gotteshaus und bietet Räume für verschiedene Aktivitäten wie Proben und Vorträge. Die Kirche bietet einen Raum für Gottesdienste und verschiedene Veranstaltungen. Die Unterkirche dient als Bücherei, Gruppenraum und Probenraum für den Kirchenchor. Die Ausstattung der Kirche ist barock beeinflusst, mit Haupt- und Seitenaltären sowie einer Orgelprospekt. Die Orgel wurde 1983 von Josef Garhammer erbaut und hat 38 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Kirche hat einen Ausblick auf die Umgebung und ist Teil der katholischen Pfarrgemeinde in Großhadern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- München
- Adresse
- Canisiusplatz 1
- Architekt
- Franz Rank
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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