📷 Bild: Wikimedia Commons
Wohlwendhaus
Haus in Feldkirch (88015)
Das Wohlwendhaus steht im südlichen Stadtteil Levis von Feldkirch in Vorarlberg. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude, das ursprünglich als „Wocherscher Ansitz“ errichtet wurde. Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1583 wurde später von der Familie von Wocher erworben und umgebaut. Das Objekt liegt zwischen der Reichsstraße und den Gleisanlagen des Bahnhofs. Das Wohlwendhaus ist seit 1893 Eigentum der Österreichischen Bundesbahnen und dient Wohnzwecken. Es wurde von Franz Joseph von Wocher, dem Auffinder der Nibelungen-Handschriften, als Wohnhaus genutzt. Die Familie Wohlwend überließ das Gebäude als Wohnung dem Bischof Bernhard Galura. Das Haus besitzt eine reiche Architektur mit Renaissanceportal, Rokokodecken und Stuckdecken sowie eine ehemalige Hauskapelle. Das Gebäude ist fünfachsig und dreigeschoßig mit Walmdach. Die Straßenseite zeigt ein rundbogiges Renaissanceportal, das im Rokoko umgestaltet wurde. Die Fenster sind rechteckig und zweiteilig mit geschnitzten hölzernen Mittelpfosten. Die Wohnräume sind mit Stuckdecken geschmückt, darunter Rokokodecken im Louis-XVI-Stil. Im nördlichen Anbau befindet sich die ehemalige Hauskapelle mit reich verziertem Deckenstuck. Die Rückseite des Hauses hat zwei Flügel, die einen offenen Hof zur Bahn bilden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gebäude
- Ort
- Feldkirch
- Adresse
- Reichsstraße 161
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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