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Pfarrkirche Grieskirchen
Kirche in Grieskirchen, Oberösterreich
Die Pfarrkirche hl. Martin in Grieskirchen steht am Stadtplatz der Stadtgemeinde Grieskirchen in Oberösterreich. Sie gehört zur Diözese Linz und zum Dekanat Kallham. Die römisch-katholische Kirche ist als Denkmal geschützt und hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Die Barockisierung um 1701/1702 und die spätere Vergrößerung prägten das Erscheinungsbild der Kirche. Die Kirche ist dreischiffig und fünfjochig mit gedrückten Proportionen. Im Mittelschiff befindet sich eine Stichkappentonne, während die Seitenschiffe Kreuzgewölbe besitzen. Die Vierung und der Chor haben ebenfalls Kreuzgewölbe, und die Grundrissachse ist nach Süden geknickt. Die Ausstattung umfasst einen neubarocken Hochaltar aus dem Jahr 1874 sowie Altäre aus dem 18. Jahrhundert. In der Kirche sind Grabsteine aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten geblieben. Im Chor und im Chorflügel finden sich Grabsteine mit Reliefbildern, darunter die von Hans Adam Orth 1585 und Sigismund Polheim 1598. Die Sebastiankapelle im Süden der Kirche ist spätgotisch und hat ein Netzrippengewölbe. Im Inneren der Kapelle gibt es ein Ex-Voto-Bild aus dem Jahr 1713, das 1954 restauriert wurde. Die Orgel wurde 1858 gebaut und 1934 geweiht, später erweitert und 1989 im historischen Gehäuse neu geschaffen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Grieskirchen
- Adresse
- Stadtplatz
- Erbaut
- 1701
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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