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Cartagena
Gemeinde in Spanien
Cartagena liegt im Südosten Spaniens an der Costa Cálida, einer tiefen Bucht, und ist die zweitgrößte Stadt der Region Murcia. Sie ist ein bedeutender Handelshafen und die größte Marinebasis am Mittelmeer. Die Stadt verfügt über eine Eisenbahnverbindung nach Murcia und ist Sitz des Regionalparlaments sowie Bischofssitz. Die Bucht und die umliegende Küstenregion prägen das Bild der Stadt, die von Seehafen und Industrie geprägt ist. Die Geschichte von Cartagena reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück, als hier die iberische Siedlung Massia stand. 227 v. Chr. wurde die Stadt von Hasdrubal neu gegründet und zum Flotten- und Militärstützpunkt der Karthager. Nach der römischen Eroberung 209 v. Chr. wurde sie Carthago Nova genannt und blieb bis ins 6. Jahrhundert eine wichtige Silbergrube. Im Zuge der Reconquista und der christlichen Eroberung wurde die Stadt im 13. Jahrhundert von König Jakob I. erobert und in Cartagena umbenannt. Cartagena ist bekannt für ihre historischen Bauwerke wie die Burg Castillo de la Concepción und die Festungen Las Galeras und San Julian. Im Hafen steht das Monumento de los Heroes de Cavite, das an die Toten des Spanisch-Amerikanischen Krieges erinnert. Zudem gibt es das U-Boot von Isaac Peral im Marinemuseum. Die Stadt besitzt auch ein römisches Theater, das seit 2008 für Besucher zugänglich ist. Die Heiligenwochenfeierlichkeiten Semana Santa ziehen viele Touristen an, und die Stadt ist ein Zentrum für Kunst, Wissenschaft und Marineindustrie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Region Murcia
- Erbaut
- 226 v. Chr.
- Denkmalstatus
- bien de interés cultural
- Seehöhe
- 10 m
- Website
- http://www.cartagena.es
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