Mielżyński-Palast

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Mielżyński-Palast

Palast in Polen

Der Mielżyński-Palast liegt in Pawłowice, einer Gemeinde in der Woiwodschaft Großpolen. Er wurde im Auftrag von Graf Maksymilian Mielżyński von Carl Gotthard Langhans entworfen und zwischen 1778 und 1783 erbaut. Die Inneneinrichtung entwarf Johann Christian Kamsetzer. Das Gebäude besteht aus dem Hauptgebäude und zwei Hofgebäuden, die durch bogenförmige Arkaden verbunden sind. Die Residenz war ursprünglich Eigentum der Familie Mielżyński und wurde während des Zweiten Weltkrieges von deutschen Behörden genutzt. Der Palast ist ein klassizistisches Gebäude mit Erdgeschoss und zwei Obergeschossen. Die Hauptfassade hat dreizehn Fensterachsen und wird von dreiachsigen Risaliten flankiert. Im Mittelteil befindet sich ein Portikus mit ionischen Säulen und einer Attika, die vier Figuren trägt. Die Arkaden verbinden das Hauptgebäude mit den Hofgebäuden, die einen bogenförmigen Eingang unter einer riesigen Arkade besitzen. Die Stuckarbeiten stammen von westeuropäischen Stuckateuren, und die Skulpturen wurden von Vaclav Böhm geschaffen. Der Palast dient heute als Filiale des Zootechnischen Forschungsinstituts aus Krakau und als Konferenzzentrum. Er wurde 1952 in die Liste der Baudenkmäler der Woiwodschaft Großpolen eingetragen. Die Residenz war 1773 Schauplatz der Hochzeit der Tochter des Bauherrn, Katharina, und wurde 1923 modernisiert, darunter mit der Einbau einer Zentralheizung. Die Einrichtungsgegenstände wurden während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verbracht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast
Ort
Pawłowice (Krzemieniewo)
Architekt
Carl Gotthard Langhans
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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