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Oberweiler im Tal
Ortsgemeinde im Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Oberweiler im Tal ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz. Sie liegt im Nordpfälzer Bergland, eingebettet in das Talbachtal. Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein und grenzt im Süden an Eßweiler. Auf der Gemarkungsgrenze zu Eßweiler steht die Ruine der Sprengelburg, eine um 1300 errichtete Burg. Im Norden liegt Hinzweiler, im Südwesten der Bornberg und im Westen der Herrmannsberg. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1290 wurde Oberweiler erstmals urkundlich erwähnt. Die Sprengelburg wurde um 1300 gebaut, und der Hof Neideck, vermutlich im Bornberg, existierte bis 1595. 1595 kam Oberweiler zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Die Bevölkerung stieg von 135 Einwohnern im Jahr 1609 auf 229 im Jahr 1802. Die Gemeinde war bis 1946 Teil des Freistaats Bayern und wurde 1972 in die Verbandsgemeinde Wolfstein eingegliedert. Der Ort ist geprägt von seiner Lage im Talbachtal und den umliegenden Bergketten. Die Landesstraße 372 führt durch den Ort, und die Bundesstraße 270 verläuft im Osten. Der nächstgelegene Bahnhof der Lautertalbahn ist auf dem Reckweilerhof. Die Region ist bekannt für die Quecksilberabbauaktivitäten zwischen 1700 und 1789. Die Gemeinde hat eine kleine Bevölkerung, die sich seit 1871 bis 1987 auf Volkszählungen basierend entwickelt hat. Die Verwaltung wird vom Ortsbürgermeister Frank Christoffel geleitet, der im November 2024 gewählt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Kusel
- Seehöhe
- 220 m
- Website
- https://www.vg-lw.de/
In der Nähe
- Hinzweiler1.2 km
- Fernmeldeturm Bornberg2.2 km
- Horschbach1.7 km
- Nerzweiler2.7 km
- Essweiler2.6 km
- Herrmannsberg2.1 km
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