Schloss Horst

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Schloss Horst

Schloss Horst in Gelsenkirchen - Historie

Das Schloss Horst liegt im Stadtteil Horst von Gelsenkirchen und zählt zu den ältesten Renaissancebauten Westfalens. Es wurde im 16. Jahrhundert als vierflügelige Schlossanlage errichtet und prägte den sogenannten „Horster Bauschule“. Die Anlage stand bereits 1578 fertiggestellt und war damals eine der größten ihrer Art nördlich der Alpen. Seit 1983 ist es unter Denkmalschutz. Die Anlage war bis ins 19. Jahrhundert ein bedeutender Besitz, der durch Brand und Zerstörung stark leidet. Die Familie von Fürstenberg rettete Fragmente der Fassaden und Bauplastik, den sogenannten „Steinernen Schatz“. 1985 gründete sich eine Bürgerinitiative, die den Erhalt und die Nutzung der Ruine förderte. Die Stadt Gelsenkirchen kaufte das Schloss und ließ es restaurieren. Heute wird es als Museum, Restaurant und Veranstaltungsort genutzt. Die Anlage umfasst eine Insel zwischen zwei Emscherarmen, auf der ursprünglich eine Hofstelle stand. Die Burg wurde mehrfach zerstört und schließlich durch einen Renaissance-Neubau ersetzt. Die Restaurierung entdeckte zahlreiche archäologische Funde, darunter eine spätromanische Hanseschale. Die Anlage umfasst heute Reste der alten Burg, einen Restaurierten Eingangsbereich und Teile der Ringmauer. Die Umgebung besteht aus landwirtschaftlich genutzten Flächen und der Emscherbruch.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Gelsenkirchen
Adresse
Turfstraße 21, 45899 Gelsenkirchen
Erbaut
1559
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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