📷 Bild: Wikimedia Commons
Adlerstein
Bauwerk in Deutschland
Der Adlerstein bei Michelstadt-Würzberg im Odenwaldkreis ist ein Flurdenkmal aus Sandstein, das an einen vermeintlichen Fund eines römischen Legionsadlers erinnert. Er wurde 1820 von Graf Franz I. aufgestellt, nachdem ein Fund als römischer Adler interpretiert wurde. Das Denkmal steht heute in einem Waldstück unweit des Odenwaldlimes, etwas abgelegen und nicht direkt begehbar. Der Adlerstein wurde 1820 von Graf Franz I. aufgestellt, nachdem ein Fund als römischer Adler interpretiert wurde. Die Fälschung wurde bereits bald darauf entdeckt, unter anderem durch Christian Kehrer, der als Maler und Archivrat am Erbacher Hof tätig war. Die Affäre um die Fälschung blieb den Beteiligten – mit Ausnahme Kehrers – wenig schaden. Das Denkmal wurde 1874 eingeweiht und trägt in den Sockel Medaillons mit Porträts der drei engsten Mitarbeiter des Grafen. Der Adlerstein befindet sich in einem Hochwald der Waldgemarkung Ernsbach, etwa zwei Kilometer südwestlich von Michelstadt-Würzberg. Er ist 140 cm hoch und besteht aus rotem Sandstein. Die Stele hat einen rechteckigen Querschnitt von 62 × 34 cm und ist mit einer Inschrift versehen, die mit der Initiale A beginnt. Die genaue Lage ist auf topografischen Karten verzeichnet, etwa 150 Meter von der Gemarkung Würzberg entfernt.
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- Art
- Monument
- Ort
- Ernsbach-Erbuch
- Adresse
- Forst Erbach, Flur 'Im Schachert'
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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